American born soprano Nicole Chevalier made her international breakthrough at the Salzburg Festival in the summer of 2019 as Elettra in Mozart’s Idomeneo with Teodor Currentzis and Peter Sellars. Since she sang the title role of La Traviata at Musikfest Bremen; Olympia, Antonia, Giulietta and Stella (Les Contes d’Hoffmann) at La Monnaie Brussels, Vitellia (La clemenza di Tito) as well as the title roles in Beethoven’s Leonore (Fidelio 1806) and Thaïs at Theater an der Wien, a concert version of Leonore with the Pittsburgh Symphony Orchestra, and a Corona proof production of Schönberg’s Pierrot Lunaire with Kent Nagano at Hamburgische Staatsoper (incl. a recording for the Biennale 2020). Upcoming plans feature her debut at the Royal Opera House, Covent Garden as Vitellia (La clemenza di Tito) and Donna Elvira (Don Giovanni), followed in the 2021-22 sesaon by her Paris Opera debut as Iphigénie en Tauride in the Warlikowski production, role debut of Elisbeth in Don Carlo with Vincent Huguet, her de facto one-woman-show of La Traviata both in Basel, debut at Festspielhaus Baden-Baden with Thomas Hengelbrock as Elettrta in Idomeneo and debut at the Festival d’Aix 2023 edition with Tcherniakov as Despina in a new production of Così fan tutte.

During her five years as a permanent ensemble member at the Komische Oper Berlin she worked extensively with Barrie Kosky with whom she created the 4-Female Leads in Les Contes d’Hoffmann, the title role in Handel’s Semele, the title role of Die Schöne Helena,
Bernstein’s Cunegonde (Candide). Other highlights include Donna Elvira (Don Giovanni), Fiordiligi (Così fan tutte), Tytania (A Midsummer Night’s Dream), Rosalinde (Die Fledermaus) and most notably the title role in Aribert Reimann’s Medea directed by Benedict Andrews.

The dramatic coloratura soprano’s repertoire is vast, extending from baroque to contemporary works by such composers as Aribert Reimann, Kaija Sarriaho and Dmitri Kourliandski with a particular focus however, on the great soprano roles of Mozart, Donizetti
and Verdi. Early highlights of her career include: Verdi’s Violetta (La Traviata) directed by Benedikt von Peter at the Hanover State Opera as well as Ruth Berghaus’s production at the Stuttgart State Opera, Donizetti’s Lucia at the Hamburg and Hanover State Operas, Mozart’s Konstanze at the Vienna Volksoper and Calixto Bieito’s production at the Komische Oper, as well as Eudoxie in Konwitschny’s production of La Juive at Opera Flanders Antwerp/Gent.

For her performances as the 4-Female Leads in Les Contes d’Hoffmannin at the Komische Oper Berlin Nicole Chevalier received the German Theatre Prize “Der Faust” in 2016. In 2017 she was nominated by leading musical critics of Opernwelt as “Singer of the Year” for her portrayal of Aribert Reimann’s Medea (Opernwelt’s Annual Yearbook 2017). In 2020 she was nominated again as “Singer of the Year” for her interpretations of Elettra in Salzburg, Leonore and Vitellia in Vienna. In both Opernwelt Annual Yearbooks she was additionally highlighted as “Important Singer of the season”.

March 2021

Seit ihrem Durchbruch bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2019 als Elettra in Mozarts Idomeneo mit Teodor Currentzis und Peter Sellars macht die US-amerikanischen Sopranistin Nicole Chevalier international von sich hören: die Titelrolle in La Traviata beim Musikfest Bremen; Olympia, Antonia, Giulietta und Stella (Les Contes d’Hoffmann) bei La Monnaie Brüssel, Vitellia (La Clemenza di Tito) sowie die Titelrollen in Beethovens Leonore (Fidelio 1806) und Thaïs beim Theater an der Wien, eine Konzertversion von Leonore mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und eine CoronaProof-Produktion von Schönbergs Pierrot Lunaire mit Kent Nagano an der Hamburgischen Staatsoper (inkl. einer Aufnahme für die Biennale 2020). Im Mai 2021 debütiert sie am Royal Opera House als Vitellia in der 1. Post-Lockdown Neuproduktion La clemenza di Tito. Covent Garden schliesst die Spielzeit mit als 3. Produktion Don Giovanni mit Nicole Chevalier als Donna Elvira. Zur Spielzeiteröffnung im September 2021 debütiert sie an der Pariser Oper als Iphigénie en Tauride in der berüchtigten Warlikowski Produktion. Ferner in der Spielzeit 201-22: u.a. Rollendebüt Elisbeth in Don Carlos mit Vincent Huguet, ihre De-facto-One-Woman-Show von La Traviata in Basel, Debüt im Festspielhaus Baden-Baden mit Thomas Hengelbrock als Elettra in Idomeneo und ihr Debüt beim Festival d’Aix 2023 mit Tcherniakov als Despina in einer Neuproduktion von Così fan tutte.

Während ihrer fünfjährigen Tätigkeit als Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin arbeitete sie eng mit Barrie Kosky zusammen, mit dem sie in Les Contes d’Hoffmann die 4-Frauen-Hauptrollen schuf, die Titelrolle in Händels Semele, die Titelrolle der Schönen Helena, Bernsteins Cunegonde (Candide). Weitere Höhepunkte bei der Komischen umfassen Donna Elvira (Don Giovanni), Fiordiligi (Così fan tutte), Tytania (Ein Sommernachtstraum), Rosalinde (Die Fledermaus) und vor allem die Titelrolle in Aribert Reimanns Medea in der Regie von Benedict Andrews.

Das Repertoire der dramatischen Koloratursopranistin reicht vom Barock bis zu zeitgenössischen Werken von Komponisten wie Aribert Reimann, Kaija Sarriaho und Dmitri Kourliandski, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den großen Sopranrollen von Mozart, Donizetti und Verdi liegt. Zu den frühen Höhepunkten ihrer Karriere zählen: Verdis Violetta (La Traviata) in der Regie von Benedikt von Peter an der Staatsoper Hannover sowie Ruth Berghaus‘ Inszenierung an der Stuttgarter Staatsoper, Donizettis Lucia an den Hamburger und Hannoveraner Staatsopern, Mozarts Konstanze bei der Volksoper Wien und in Calixto Bieitos Inszenierung an der Komischen Oper sowie Eudoxie in Konwitschnys Inszenierung von La Juive an der Opera Vlaanderen Antwerpen/Gent.

Für ihre Interpretation der 4-Frauen-Hauptrollen in Les Contes d’Hoffmannin an der Komischen Oper Berlin erhielt Nicole Chevalier 2016 den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“. 2017 wurde sie von führenden „Opernwelt“-Musikkritikern als „Sängerin des Jahres“ nominiert für ihre Darstellung von Aribert Reimanns Medea (Opernwelt-Jahrbuch 2017). 2020 wurde sie für ihre Interpretationen von Elettra in Salzburg, Leonore und Vitellia in Wien erneut als „Sängerin des Jahres“ nominiert (Opernwelt-Jahrbuch 2020). In beiden Opernwelt-Jahrbüchern wurde sie zusätzlich als „Wichtige Sängerin der Saison“ ausgezeichnet.

März 2021

Vitellia

La Clemenza di Tito

Donna Elvira

Don Giovanni

La Clemenza di Tito

Conductor: Thomas Hengelbrock
New production: by Richard Jones

May 2021

Don Giovanni

Conductor: Konstantin Trinks
Original staging: Kasper Holten

July 2021

title role

Iphigénie en Tauride

Iphigénie en Tauride

Conductor: Thomas Hengelbrock
Original staging: Krzysztof Warlikowski

September-October 2021

title roles

Thaïs & Fidelio

Vitellia

La Clemenza di Tito

Thais

New production: by Peter Konwitschny
Streamed: February 2021

Reviews

Fidelio

New production: by Christoph Waltz
Streamed: March 2020

Reviews

LA CLEMENZA DI TITO

October 2019

Reviews

Elettra

Idomeneo

IDOMENEO

New production: Peter Sellars
Conductor: Teodor Currentzis

August 2019

Reviews

soprano

Abrahamson’s
Let me tell you

ABRAHAMSON’S LET ME TELL YOU!

Conductor: Michael Schönwandt
May 2022

Traviata (the title role) – Theater Basel, November 2021

Badische Zeitug

„Präsenz. Die gehört allein Nicole Chevalier – sicher einer der besten Violetta-Interpretinnen der Gegenwart. Wie sie die Töne formt, wie sie ihre Stimmungen in Gesangslinien abbildet – Trauer, Begeisterung, Wut –, wie sie ihre große Scene ed Aria (“Sempre libera”) im ersten Akt gestaltet, ist sensationell. Und so erfährt am Ende nicht Violetta ihre Zuwendung, sondern Nicole. Stehende Ovationen. Das ist das Mindeste”

Les Contes d’Hoffmann (Olympia, Antonia, Giulietta, Stella) – La Monnaie Brussels, December 2019

Die Zeit

“Wir haben es mit richtigen Sängern zu tun, allen voran mit einer Sopranistin, die Wunder vollbringt. Nicole Chevalier lässt sich ganz auf die vier Inkarnationen ein, in denen Hoffmann sie begehrt, und entwickelt magische Präsenz. Schon die Körpersprache der automatischen Olympia fasziniert, und das komponierte Versagen der Stimme geht weit über den Witz hinaus und mündet in fröstelnde Einsamkeit. Von hier zur brennend liebenden Antonia ist es ein Sprung, dem wenige Sängerinnen gewachsen sind. Nicole Chevalier gelingt er auch schauspielerisch atemberaubend, ein Identitätswechsel bis in die Poren”

La Traviata (Violetta Valéry) – Musikfest Bremen, 30 August 2019

Weser Kurier (Bremen)

“Die Violetta von Nicole Chevalier ist schlichtweg ein Ereignis – anders kann man es nicht bezeichnen. Ihr technisch perfekt und mühelos geführter Sopran voller Glanz und Wärme ist die eine Seite. Die andere ist ihr ausdrucksvolles Gestaltungsvermögen. Allein ihre Mimik und Körperhaltung sprechen Bände. Schon in der Arie „È strano“ verdeutlicht sie jede Nuance ihrer widersprüchlichen Gefühle, ihrer Zerrissenheit: Der tiefe Eindruck, den Alfredos Liebesbekenntnis bei ihr ausgelöst hat, ihre Hoffnung auf Glück und dann ihr trotziges Bekenntnis, ihr Leben einzig dem Vergnügen widmen zu wollen. Dass dies allerdings nur Fassade ist, kann die Sängerin eindrucksvoll vermitteln. Ihre Verzweiflung in der Szene mit Vater Germont ist wie zum Greifen plastisch. Und im letzten Akt mit dem ergreifenden „Addio del passato“ findet sie zu inbrünstigen Tönen, die aus tiefstem Herzen kommen. Die vielen Farben ihrer Stimme sind unerschöpflich. Keine Frage: Die Violetta von Nicole Chevalier hat Weltklasseformat und hat im Publikum manche Träne rollen lassen”

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14, 20, 26, 30 November + 3, 5, 11 December 2021 + 8 January 2022

Conductor

Tito Ceccherini

Staging

Benedikt von Peter