American born soprano Nicole Chevalier made her recent debut in London at the Royal Opera House, Covent Garden as Vitellia (La clemenza di Tito) and Donna Elvira (Don Giovanni). Plans in the 2021-22 season feature her debut at Festspielhaus Baden-Baden with Thomas Hengelbrock as Elettra in Idomeneo, Mozart’s Alcandro, Io confesso with the Freiburger Barockorchester in concert version also for Deutsche Grammophon, Abrahamsen’s Let me telll you with Staatsorchester Hanover, La Traviata at Theater Basel and Die Schöne Helena at Komische Oper Berlin. In summer 2023 she will make her debut at the Festival d’Aix with Dmitri Tcherniakov as Despina in a new production of Così fan tutte (planned in co-operation with Novaya Opera Moscow).

Ms. Chevalier made her international breakthrough at the Salzburg Festival in the summer of 2019 as Elettra in Mozart’s Idomeneo with Teodor Currentzis and Peter Sellars. She sang the title role in La Traviata at Musikfest Bremen, the 4-Femaile-Leads in Les Contes d’Hoffmann at La Monnaie Brussels, and in 2020 made her debut with the Pittsburgh Symphony Orchestra as Leonore in a concert version of Beethoven’s Leonore (Fidelio 1806). In Vienna she premiered this role under the direction of Christoph Waltz at Theater an der Wien, where she also made her debut as Thaïs with Peter Konwitschny, and Vitellia. Her debut at Staatsoper Hamburg of Schönberg’s Pierrot Lunaire with Kent Negano was recorded for the Biennale 2020.

As a permanent ensemble member at the Komische Oper Berlin for five years Ms. Chevalier worked extensively with Barrie Kosky with whom she created the 4-Female Leads in Les Contes d’Hoffmann, the title role in Handel’s Semele, the title role of Die Schöne Helena, Bernstein’s Cunegonde (Candide). Other highlights include Donna Elvira (Don Giovanni), Fiordiligi (Così fan tutte), Tytania (A Midsummer Night’s Dream), Rosalinde (Die Fledermaus) and most notably the title role in Aribert Reimann’s Medea directed by Benedict Andrews.

The dramatic coloratura soprano’s repertoire is vast, extending from baroque to contemporary works by such composers as Aribert Reimann, Kaija Sarriaho and Dmitri Kourliandski with a particular focus however, on the great soprano roles of Mozart, Donizetti and Verdi. Early highlights of her career include: Verdi’s Violetta (La Traviata) directed by Benedikt von Peter at the Hanover State Opera as well as Ruth Berghaus’s production at the Stuttgart State Opera, Donizetti’s Lucia at the Hamburg and Hanover State Operas, Mozart’s Konstanze at the Volksoper Wien and Calixto Bieito’s production of Die Entführung aus dem Serail at the Komische Oper, as well as Eudoxie in Konwitschny’s production of La Juive at Opera Flanders Antwerp/Gent.

For her performances as the 4-Female Leads in Les Contes d’Hoffmann at Komische Oper Berlin Nicole Chevalier received the German Theatre Prize “Der Faust” in 2016. In 2017 she was nominated by leading musical critics of Opernwelt as “Singer of the Year” for her portrayal of Aribert Reimann’s Medea (Opernwelt’s Annual Yearbook 2017). In 2020 she was nominated again as “Singer of the Year” for her interpretations of Elettra in Salzburg, Leonore and Vitellia at Theater an der Wien, Vienna. In both Opernwelt Annual Yearbooks she was additionally highlighted as “Important Singer of the season”.

February 2022

Seit ihrem Durchbruch bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2019 als Elettra in Mozarts Idomeneo mit Teodor Currentzis und Peter Sellars macht die US-amerikanischen Sopranistin Nicole Chevalier international von sich hören: die Titelrolle in La Traviata beim Musikfest Bremen; Olympia, Antonia, Giulietta und Stella (Les Contes d’Hoffmann) bei La Monnaie Brüssel, Vitellia (La Clemenza di Tito) sowie die Titelrollen in Beethovens Leonore (Fidelio 1806) und Thaïs beim Theater an der Wien, eine Konzertversion von Leonore mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und eine CoronaProof-Produktion von Schönbergs Pierrot Lunaire mit Kent Nagano an der Hamburgischen Staatsoper (inkl. einer Aufnahme für die Biennale 2020). Im Mai 2021 debütiert sie am Royal Opera House als Vitellia in der 1. Post-Lockdown Neuproduktion La clemenza di Tito. Covent Garden schliesst die Spielzeit mit als 3. Produktion Don Giovanni mit Nicole Chevalier als Donna Elvira. Zur Spielzeiteröffnung im September 2021 debütiert sie an der Pariser Oper als Iphigénie en Tauride in der berüchtigten Warlikowski Produktion. Ferner in der Spielzeit 201-22: u.a. Rollendebüt Elisbeth in Don Carlos mit Vincent Huguet, ihre De-facto-One-Woman-Show von La Traviata in Basel, Debüt im Festspielhaus Baden-Baden mit Thomas Hengelbrock als Elettra in Idomeneo und ihr Debüt beim Festival d’Aix 2023 mit Tcherniakov als Despina in einer Neuproduktion von Così fan tutte.

Während ihrer fünfjährigen Tätigkeit als Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin arbeitete sie eng mit Barrie Kosky zusammen, mit dem sie in Les Contes d’Hoffmann die 4-Frauen-Hauptrollen schuf, die Titelrolle in Händels Semele, die Titelrolle der Schönen Helena, Bernsteins Cunegonde (Candide). Weitere Höhepunkte bei der Komischen umfassen Donna Elvira (Don Giovanni), Fiordiligi (Così fan tutte), Tytania (Ein Sommernachtstraum), Rosalinde (Die Fledermaus) und vor allem die Titelrolle in Aribert Reimanns Medea in der Regie von Benedict Andrews.

Das Repertoire der dramatischen Koloratursopranistin reicht vom Barock bis zu zeitgenössischen Werken von Komponisten wie Aribert Reimann, Kaija Sarriaho und Dmitri Kourliandski, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den großen Sopranrollen von Mozart, Donizetti und Verdi liegt. Zu den frühen Höhepunkten ihrer Karriere zählen: Verdis Violetta (La Traviata) in der Regie von Benedikt von Peter an der Staatsoper Hannover sowie Ruth Berghaus‘ Inszenierung an der Stuttgarter Staatsoper, Donizettis Lucia an den Hamburger und Hannoveraner Staatsopern, Mozarts Konstanze bei der Volksoper Wien und in Calixto Bieitos Inszenierung an der Komischen Oper sowie Eudoxie in Konwitschnys Inszenierung von La Juive an der Opera Vlaanderen Antwerpen/Gent.

Für ihre Interpretation der 4-Frauen-Hauptrollen in Les Contes d’Hoffmannin an der Komischen Oper Berlin erhielt Nicole Chevalier 2016 den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“. 2017 wurde sie von führenden „Opernwelt“-Musikkritikern als „Sängerin des Jahres“ nominiert für ihre Darstellung von Aribert Reimanns Medea (Opernwelt-Jahrbuch 2017). 2020 wurde sie für ihre Interpretationen von Elettra in Salzburg, Leonore und Vitellia in Wien erneut als „Sängerin des Jahres“ nominiert (Opernwelt-Jahrbuch 2020). In beiden Opernwelt-Jahrbüchern wurde sie zusätzlich als „Wichtige Sängerin der Saison“ ausgezeichnet.

März 2021

Vitellia

La Clemenza di Tito

Donna Elvira

Don Giovanni

La Clemenza di Tito

Conductor: Marc Wigglesworth
New production: Richard Jones

May 2021

Don Giovanni

Conductor: Konstantin Trinks
Original staging: Kasper Holten

July 2021

soloist

Mozart’s
Alcandro, Io confesso
(concert aria)

Alcandro, Io confesso

Conductor: Gottfried von der Goltz
Orchestra: Freiburger Barockorchester

March 2022

title roles

Thaïs & Fidelio

Vitellia

La Clemenza di Tito

Thais

New production: by Peter Konwitschny
Streamed: February 2021

Reviews

Fidelio

New production: by Christoph Waltz
Streamed: March 2020

Reviews

LA CLEMENZA DI TITO

October 2019

Reviews

Elettra

Idomeneo

IDOMENEO

New production: Peter Sellars
Conductor: Teodor Currentzis

August 2019

Reviews

soloist

Abrahamsen’s
Let me tell you

Abrahamson’s Let me tell you

Conductor: Michael Schönwandt
Orchestra: Staatsorchester Hannover

May 2022

Learn more

La Traviata (title role) – Theater Basel, November 2021

Badische Zeitug

„Präsenz. Die gehört allein Nicole Chevalier – sicher einer der besten Violetta-Interpretinnen der Gegenwart. Wie sie die Töne formt, wie sie ihre Stimmungen in Gesangslinien abbildet – Trauer, Begeisterung, Wut –, wie sie ihre große Scene ed Aria (“Sempre libera”) im ersten Akt gestaltet, ist sensationell. Und so erfährt am Ende nicht Violetta ihre Zuwendung, sondern Nicole. Stehende Ovationen. Das ist das Mindeste”

Alcandro Io confesso (concert aria) – Freiburger Barockorchester (DGG recording), March 2022

Badische Zeitung

“Wie sie Mozarts Konzertarie Alcandro, lo confesso gestaltet, raubt einem schier den Atem (…) Nicole Chevalier singt aus dem Herzen: Sie gestaltet das Rezitativ mit beseelter Zartheit, ihr Piano berührt ob der intensiven Dichte des Klangs. Und in der Arie dann wächst die Sopranistin noch einmal über sich hinaus, besonders bei der Wendung ins Moll. Ob lyrischer oder dramatischer Gestus – Nicole Chevaliers Stimmsitz ist perfekt, und der große Ausbruch ganz am Ende ist einfach perfektes Theater. Erleben darf man das demnächst auf einer CD…“

Les Contes d’Hoffmann (Olympia, Antonia, Giulietta, Stella) – La Monnaie Brussels, December 2019

Die Zeit

“Wir haben es mit richtigen Sängern zu tun, allen voran mit einer Sopranistin, die Wunder vollbringt. Nicole Chevalier lässt sich ganz auf die vier Inkarnationen ein, in denen Hoffmann sie begehrt, und entwickelt magische Präsenz. Schon die Körpersprache der automatischen Olympia fasziniert, und das komponierte Versagen der Stimme geht weit über den Witz hinaus und mündet in fröstelnde Einsamkeit. Von hier zur brennend liebenden Antonia ist es ein Sprung, dem wenige Sängerinnen gewachsen sind. Nicole Chevalier gelingt er auch schauspielerisch atemberaubend, ein Identitätswechsel bis in die Poren”

La Traviata (Violetta Valéry) – Musikfest Bremen, 30 August 2019

Weser Kurier (Bremen)

“Die Violetta von Nicole Chevalier ist schlichtweg ein Ereignis – anders kann man es nicht bezeichnen. Ihr technisch perfekt und mühelos geführter Sopran voller Glanz und Wärme ist die eine Seite. Die andere ist ihr ausdrucksvolles Gestaltungsvermögen. Allein ihre Mimik und Körperhaltung sprechen Bände. Schon in der Arie „È strano“ verdeutlicht sie jede Nuance ihrer widersprüchlichen Gefühle, ihrer Zerrissenheit: Der tiefe Eindruck, den Alfredos Liebesbekenntnis bei ihr ausgelöst hat, ihre Hoffnung auf Glück und dann ihr trotziges Bekenntnis, ihr Leben einzig dem Vergnügen widmen zu wollen. Dass dies allerdings nur Fassade ist, kann die Sängerin eindrucksvoll vermitteln. Ihre Verzweiflung in der Szene mit Vater Germont ist wie zum Greifen plastisch. Und im letzten Akt mit dem ergreifenden „Addio del passato“ findet sie zu inbrünstigen Tönen, die aus tiefstem Herzen kommen. Die vielen Farben ihrer Stimme sind unerschöpflich. Keine Frage: Die Violetta von Nicole Chevalier hat Weltklasseformat und hat im Publikum manche Träne rollen lassen”

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Die Schöne Helena

Nicole Chevalier in the title role

2, 4, 8, 14, 22 April 2022

8, 26 May 202

4 June 2022

 

Conductor

Michele Spotti

Staging

Barrie Kosky

Let me tell you

Nicole Chevalier as concert soloist

29 + 30 May 2022

Venue

Staatsoper Hannover

Conductor

Michael Schønwandt

Composer

Hans Abrahamsen