Badische Zeitug

„Präsenz. Die gehört allein Nicole Chevalier – sicher einer der besten Violetta-Interpretinnen der Gegenwart. Wie sie die Töne formt, wie sie ihre Stimmungen in Gesangslinien abbildet – Trauer, Begeisterung, Wut –, wie sie ihre große Scene ed Aria (“Sempre libera”) im ersten Akt gestaltet, ist sensationell. Und so erfährt am Ende nicht Violetta ihre Zuwendung, sondern Nicole. Stehende Ovationen. Das ist das Mindeste”

Basler Zeitung

„ebenso feinsinnig wie bravourös (…) Präsenz gewinnt sie dabei weniger durch dramatische Ausbrüche als durch ihre feine, hoch konzentrierte Phrasierungsweise. Darin kommt eine grosse Nachdenklichkeit zum Ausdruck – und sie zwingt auch das Publikum zur Konzentration. In den über zwei Stunden Vorstellungszeit (ohne Pausenunterbruch) kommt es immer wieder zu Momenten absoluter Stille, die durch kein Hüsteln, kein Tuscheln, kein Nesteln gestört werden. Je mehr sich die Sängerin zurücknimmt, desto geheimnisvoller wirkt sie“

ResMusica

« la voix puissante de Gyula Orendt soutenue par le chœur prend les allures d’une incantation fervente proche d’un Ohana »

Le Monde

« Mais c’est au Comte veule et carnassier de Gyula Orendt, entre dubitation et vindicte, faiblesse et suffisance, que vont les suffrages. »

Le Figaro

« Parfait en obsédé sexuel qui rate tout, Gyula Orendt est un Comte aux nuances musicales souveraines »

Financial Times

“Vitellia is sung with vituperative panache by Nicole Chevalier, setting off sparks at the high and low extremes of her voice, and acted like Bette Davis let loose in the melodrama of her dreams. It is a good thing there is not more scenery or she would have chewed it to bits.”

The Guardian

“but there is much to enjoy musically, especially Nicole Chevalier’s Vitellia – Chevalier is a superb Vitellia, unfailingly accurate and unfazed by the immense (nearly three octaves) span of the vocal line”

Der Standard

“Nicole Chevalier bewältigte die anspruchsvolle Partie der bekehrten Edelprostituierten mit ihrem wendigen und höhensicheren Sopran souverän“

Wiener Zeitung

“Starke Premiere – flexibel, kultiviert und doch dramatisch lodernd: Nicole Chevalier“

Reutlinger Generalanzeiger

„Eben war er noch der Boris Kontrahent Grigori, jetzt singt Elmar Gibertsson den jüdischen Partisanen. Ein wunderbarer Tenor, dessen Stimme sich warm, frei und klangschön entfaltet“

Stuttgarter Zeitung (online)

„Auch die insgesamt sehr guten Sänger tragen ihren Teil dazu bei, vor allem Adam Palka in der Titelpartie, Matthias Klink als Schuiski, Elmar Gibertsson als Grigori…“

Post Gazette Pittsburgh

“Another standout, soprano Nicole Chevalier proved a sensitive protagonist as Leonore/Fidelio, spinning a rich, poignant tone straight to the back of the hall”

Die Zeit

“Wir haben es mit richtigen Sängern zu tun, allen voran mit einer Sopranistin, die Wunder vollbringt. Nicole Chevalier lässt sich ganz auf die vier Inkarnationen ein, in denen Hoffmann sie begehrt, und entwickelt magische Präsenz. Schon die Körpersprache der automatischen Olympia fasziniert, und das komponierte Versagen der Stimme geht weit über den Witz hinaus und mündet in fröstelnde Einsamkeit. Von hier zur brennend liebenden Antonia ist es ein Sprung, dem wenige Sängerinnen gewachsen sind. Nicole Chevalier gelingt er auch schauspielerisch atemberaubend, ein Identitätswechsel bis in die Poren”

Classiquenews (blog)

“Respectant le vœu du compositeur, Nicole Chevalier incarne les 4 visages féminins, objets qui plongent le poète maudit dans la frustration absolue : Olympia agile, Antonia touchante, voluptueuse Giuletta (grimée ici en pornostar) ; enfin Stella ardente, présente, crédible“

Neue Zürcher Zeitung/NZZ

“herrlich dargestellt von Elmar Gilbertsson (…) Dabei profitiert die Produktion nicht zuletzt von der durchweg starken Solistenriege”

Stuttgarter Nachrichten

“unter den sehr gut besetzten Solisten glänzen vor allem Elmar Gilbertsson als heldentenoraler Prinz…”

Opernwelt

“…ein kompetentes Sängerensemble, allen voran Nicole Chevalier als furiose Vitellia”

Der Standard

“…Nachvollziehbar, dass Sesto der wilden Dame folgt, diesem Energiezentrum. In die Steckdose der Aggression geraten, schäumt die Gedemütigte, tobt Vitellia, ist bereit, alle Argumente manipulativ einzusetzen. Nicole Chevalier ist zu glauben: Unlängst war sie in Festspielsalzburg bei Mozarts Idomeneo Elettra. Auch bei Titus vermittelt sie nun die seelischen Konflikte effektvoll, während um sie herum leider viel Marionettenhaftes Bremseffekte auslöst“